Leistung 07
CAD-Konstruktion mit Fusion 360
Aus deiner Idee wird eine Datei, aus der sich fertigen lässt. Nach deiner Vorgabe — und mit dem Hinweis, wenn etwas daran nicht funktionieren wird.
Von der Vorlage zum Datensatz
Nicht jeder hat eine CAD-Datei. Die meisten Anfragen kommen als Handskizze, als Foto eines gebrochenen Teils, als bemaßte Zeichnung auf Papier oder als Beschreibung dessen, was das Teil können soll.
Aus all dem lässt sich arbeiten. Was ich brauche, hängt davon ab, was du hast:
Ein vorhandenes Teil
Wird abgemessen und nachkonstruiert. Schick es ein, wenn möglich — Fotos allein reichen für Passmaße meist nicht. Wo das Teil gebrochen ist, rekonstruiere ich die Geometrie; wo es verschlissen ist, brauche ich von dir die Angabe, wie es im Neuzustand aussah.
Bei Freiformflächen, die sich nicht sinnvoll messen lassen, kommt der 3D-Scanner zum Einsatz. Aus dem Scan entsteht dann das bearbeitbare Modell.
Eine Zeichnung oder Skizze
Je vollständiger bemaßt, desto weniger Rückfragen. Unvollständige Maße sind kein Problem, sie führen nur zu einer Rückfrage mehr.
Eine Beschreibung
Wenn nur der Zweck feststeht, entwerfe ich einen Vorschlag und wir gehen ihn gemeinsam durch, bevor gefertigt wird.
Eine vorhandene Datei im falschen Format
STL, Mesh-Daten aus einem 3D-Scan oder ein Volumenmodell aus einem anderen System lassen sich meist aufbereiten.
Was du bekommst
| STEP | Das neutrale Austauschformat. Damit kannst du auch anderswo fertigen lassen — du bist nicht an mich gebunden. |
|---|---|
| STL | Wenn das Teil gedruckt werden soll. |
| Technische Zeichnung (PDF) | Auf Wunsch, mit Bemaßung und Toleranzangaben. |
| Fusion 360 (.f3d) | Auf Wunsch und nach Absprache. Das native Format enthält den Konstruktionsbaum, du kannst also selbst weiterarbeiten — brauchst dafür aber eine Fusion-Lizenz. |
Verantwortung
Konstruktion nach deiner Vorgabe
Ich konstruiere nach den Vorgaben, die du mir machst. Das betrifft Maße, Material, Einsatzzweck, Belastung und alle weiteren Anforderungen an das Bauteil.
Du legst fest, was das Teil können muss
Die Verantwortung dafür, ob das konstruierte Bauteil für deinen Einsatzzweck geeignet ist, liegt bei dir. Ich kenne deinen Anwendungsfall nur so weit, wie du ihn mir beschreibst.
Ich prüfe, was ich erkennen kann, und sage es dir
Wenn mir bei der Konstruktion auffällt, dass eine Vorgabe technisch nicht aufgeht — eine Wandstärke zu dünn, ein Material ungeeignet, eine Belastungsrichtung problematisch — melde ich das, bevor gefertigt wird. Das ist keine Gefälligkeit, sondern Teil des Auftrags.
Du gibst frei, bevor gefertigt wird
Vor der Fertigung bekommst du den Konstruktionsstand zur Freigabe. Was du freigibst, wird so gebaut.
Rechte Dritter
Was du zusicherst
Mit deiner Anfrage sicherst du zu, dass die von dir gelieferten Vorlagen, Dateien, Muster und Beschreibungen keine Rechte Dritter verletzen — insbesondere keine Urheberrechte, eingetragenen Designs, Patente, Gebrauchsmuster oder Markenrechte.
Der häufigste Fall in der Praxis ist harmlos und trotzdem klärungsbedürftig: ein Ersatzteil, das der Hersteller nicht mehr liefert. Das ist oft zulässig — bei eingetragenen Designs oder markenrechtlich relevanten Merkmalen wie Logos und charakteristischen Formen aber nicht immer.
- Sag es, wenn du unsicher bist. Eine Rückfrage vorher ist billiger als ein Anwaltsschreiben hinterher — für uns beide.
- Firmenlogos und Markenzeichen übernehme ich nur, wenn du zur Nutzung berechtigt bist. Bei gewerblichen Aufträgen mit Fremdlogo frage ich danach.
- Erkennbare Schutzrechtsverletzungen führen zur Ablehnung. Auch nachträglich, wenn sich das erst im Verlauf zeigt.
Ablauf und Änderungen
Konstruktion ist selten im ersten Anlauf fertig. Der Kostenvoranschlag umfasst zwei Änderungsschleifen nach dem ersten Entwurf. Weitergehende Änderungen oder ein Wechsel der Anforderungen nach Freigabe werden nach Aufwand berechnet — das sage ich dir vorher, nicht auf der Rechnung.
Änderungen, die auf einem Fehler meinerseits beruhen, sind selbstverständlich kostenfrei.